Trittschalldämmungen

Produkt: Glaswolle, Steinwolle, EPS-T, Spezial Trittschalldämmungen

Lieferanten

Wir beziehen unsere Trittschalldämmungen bei folgenden Firmen

  • Brumma AG, Pilatusstrasse 27, CH-5630 Muri AG
  • Zisola AG, Allmendstrasse 5, CH-5612 Villmergen
  • Mobau Schweiz AG, Schahenstrasse 4B, 6020 Emmen, Schweiz
  • Debrunner Acifer AG

Definition

Die Trittschalldämmung ist die Schalldämmung von Trittschall. Trittschall entsteht beim Begehen von Fußböden und Treppen, aber auch beispielsweise beim Stühlerücken oder beim Hüpfen auf Böden. Die Mindestanforderungen im Sinne des Gesundheitsschutzes an die Trittschalldämmung werden die SIA-Norm S181 Schallschutz im Hochbau“ geregelt. Je nach ausgeschriebenem Komfort der Wohnung gelten gegenüber dem Bauherrn auch erhöhte Anforderungen an den Schallschutz.

Sachlage

Sowohl im Neubau als auch bei der Sanierung von Altbauten trifft man jedoch immer häufiger Untergründe an, die ohne weitere Vorarbeiten keine fachgerechte Verlegung der Wärme- und Trittschalldämmung erlauben.

Ausführung

Es ist auf eine korrekte Ausführung zu achten, da fehlerhaftes Einbauen zu vermindertem Trittschallschutz führt. Korrekte Ausführungen erfordern oft eine Ausgleichschicht, die mit Dämmung, Schüttungen, Mörtel oder Leichtbeton ausgeführt werden.

Normen

  • Für die Dimensionierung von Dämmschichten unter dem Estrich gelten die Normen SIA 180, SIA 181 und SIA 380/1.
  • Ein- oder mehrlagige Dämmschichten mit einer Gesamtzusammendrückbarkeit dL – dB ≥ 5 mm (dL = Lieferdicke, dB = Dicke unter Belastung) sind nicht zulässig.
  • Bei Estrichen unter starren Belägen und bei Gussasphaltestrichen darf die Differenz zwischen der Lieferdicke dL und der Dicke unter Belastung dB der Dämmstoffschichten gemessen nach Norm SN EN 12431 max. 3 mm betragen.
  • Die maximale Dicke der Trittschall-Dämmstoffschichten darf bei Estrichen 40 mm nicht übersteigen.
  • Feuchtigkeits- oder alkaliempfindliche Dämmstoffe sowie feuchtigkeits- und alkaliempfindliche Kaschierungen von Dämmplatten sind vor Feuchtigkeit aus dem Untergrund zu schützen.

Es ist sicherzustellen, dass bei Trittschalldämmungen mit Dicken von <20mm durch das Befestigen der Heizrohre keine Schallbrücken entstehen (SIA 251 / 2.6.9).